Keilfleckbärbling
Trigonostigma heteromorpha

Der Keilfleckbärbling verbindet einen kupferrosa Körper mit einem breiten schwarzen Dreieck auf der hinteren Flanke. Eine größere Gruppe bewegt sich lebhaft durch die mittlere Wasserschicht, ohne ständig einen engen Schwarm zu bilden. Trigonostigma heteromorpha stammt aus Südostasien und nutzt geschützte Pflanzenränder ebenso wie freie Schwimmbahnen. Bei ausreichender Gruppengröße und eingefahrenem Aquarium ist die Art meist gut zu pflegen. Sie wird jedoch größer und tritt beim Fressen entschlossener auf als etwa ein Funkensalmler. Dieser Unterschied zählt bei der Vergesellschaftung genauso wie übereinstimmende Wasserwerte. Planen Sie mindestens zehn Tiere, gedämpftes Licht und genügend Beckenlänge. Die besondere Eiablage unter Blättern ist zusätzlich interessant, doch eine zuverlässige tägliche Pflege geht jedem Zuchtversuch voraus. Kleine Mitbewohner müssen trotz des friedlichen Grundcharakters beim Fressen ausreichend zum Zug kommen.
Aquarium planen →Auf einen Blick
- Temperatur
- 23–26 °C
- pH
- 6,0–7,0
- GH
- 5–10 °dGH
- Aquariumlänge
- Ab 60 cm
- Mindestvolumen des Aquariums
- Ab 54 L
- Endgröße
- Etwa 4–5 cm
- Gruppengröße
- Ab 10 Tiere
- Schwimmzone
- Mitte
- Verhalten
- Friedlich
- Lichtvorliebe
- Gedämpftes Licht
- Deckung
- Pflanzen und geschützte Bereiche
- Hauptfutter
- Feines Granulat, Feines Flockenfutter
- Ergänzungsfutter
- Lebendfutter, Frostfutter, Fein zerkleinertes getrocknetes Naturfutter
Für eine eigene Gruppe gelten hier 60 cm Länge und etwa 54 Liter brutto als Untergrenze. Besser sind 80 cm und ungefähr 100 Liter, besonders mit weiteren Fischen.
Über diese Art
Erwachsene Tiere erreichen ungefähr 4–5 cm. Der breite dunkle Keil unterscheidet sie von schlankeren Verwandten wie Trigonostigma espei und T. hengeli. Auch T. truncata sieht ähnlich aus; ein Handelsname allein genügt daher nicht zur Bestimmung. Kaufen Sie erkennbare, gesund gebaute Fische aus zuverlässiger Herkunft. Weibchen sind oft fülliger, Männchen eher schlank.
Farbe und Fleckform erlauben nicht unter allen Umständen eine sichere Geschlechtsbestimmung. Neuere Einteilungen führen die Art in der Familie Danionidae, ältere Texte häufig unter Cyprinidae. Unterschiedliche Zuchtfarben ändern nichts an den grundlegenden Bedürfnissen nach Artgenossen, Schwimmraum und geeignetem Wasser. Eine abweichende Farbe begründet keine andere soziale Haltung.
Natürlicher Lebensraum
Zum bekannten Verbreitungsgebiet gehören die Malaiische Halbinsel, Singapur und Bintan. Geschützte Waldgewässer verbinden schwache Strömung, Schatten und strukturierte Ufer. Organisches Material kann das Wasser färben, doch nicht jede Aquarienpopulation verlangt extrem saures Schwarzwasser. Ähnliche Fische derselben Region sind außerdem nicht automatisch diese Art.
Im Aquarium setzen wir die nützlichen Merkmale durch dunklen Hintergrund, randliche Pflanzengruppen, Wurzeln und dazwischen freies Wasser um. Leichte Oberflächenbewegung ermöglicht Gasaustausch. Eine Laubschicht ist optional und muss gepflegt werden; sie ersetzt keine Wasserhygiene. Die verknüpften Pflanzen dienen als praktische Deckung, ohne einen gemeinsamen natürlichen Fundort sämtlicher Pflanzen und Fische zu behaupten.
Aquarium und Einrichtung
Für eine eigene Gruppe gelten hier 60 cm Länge und etwa 54 Liter brutto als Untergrenze. Besser sind 80 cm und ungefähr 100 Liter, besonders mit weiteren Fischen. Eine freie Schwimmbahn bleibt erforderlich; dichtes Pflanzengewirr wird nicht durch eine Literangabe ausgeglichen. Feiner Boden, Holz und kräftige Blattpflanzen schaffen Deckung.
Licht dämpfen, die Oberfläche aber nicht vollständig schließen. Ein eingefahrener Filter mit mäßigem Auslauf ist günstiger als starke Strömung im ganzen Becken. Abdeckung verwenden. Erst bei nicht nachweisbarem Ammoniak und Nitrit besetzen und anfangs sparsam füttern.
Wasserwerte
Für die übliche Haltung wählen wir 23–26 °C, pH 6–7 und ungefähr 5–10 °dGH. Fachquellen nennen weitere Grenzen; deren Extremwerte sind keine täglichen Zielwerte. Wildfänge oder Zuchtansätze können weicheres Wasser verlangen und benötigen eine eigene Beurteilung.
Ein bestimmtes KH-Minimum wird mangels ausreichender Grundlage nicht vorgeschrieben. Bei weichem Wasser auf Stabilität und passend vorbereitetes Wechselwasser achten. Die Temperatur nicht dauerhaft stark erhöhen, nur damit eine Kombination mit wärmeliebenden Buntbarschen passend erscheint.
Verhalten und Gruppengröße
Mindestens zehn Artgenossen ermöglichen soziale Auswahl und verteilen Aufmerksamkeit. Kurzes Jagen und Imponieren kommt vor, dauerhaft verdrängte Tiere brauchen jedoch Hilfe. Keilfleckbärblinge sind meist friedlich und pflanzenschonend; winzige Junggarnelen können gefressen werden. Bei Funkensalmlern oder Zwergpanzerwelsen ist ihre schnelle Futteraufnahme zu beachten.
Futter verteilen und kleinere Tiere beobachten. Ein ausgewachsener Keilfleck ist weniger gefährdet als ein winziger Salmler, aber bei großen Buntbarschen nicht automatisch sicher. Die Karten bewerten einzelne Kombinationen und keine gemeinsame Besatzliste.
Ernährung
Vollwertiges feines Granulat oder passend zerkleinerte Flocken bilden das Hauptfutter. Die Teilchen sollen direkt geschluckt und nicht wiederholt ausgespuckt werden. Ein- bis zweimal täglich kleine Mengen geben und zurückhaltende Fische mitbeobachten. Kleine lebende oder aufgetaute Wirbellose ergänzen den Speiseplan.
Getrocknete Daphnien bleiben Ergänzungsfutter: große Stücke zerkleinern und nicht als alleinige Ernährung einsetzen. Die Tiere fressen zügig in der Mitte und an der Oberfläche. Bodenfische brauchen deshalb ihre eigene gezielte Portion statt zufälliger Reste.
Zucht
Das Paar dreht sich unter breite Blätter und befestigt dort klebrige Eier. Verlässliche Brutpflege fehlt, Erwachsene können den Laich fressen. Eine gezielte Zucht nutzt normalerweise ein separates ruhiges Becken, geeignete Blätter sowie weiches, leicht saures Wasser. Zuchtbedingungen sind keine verpflichtenden täglichen Haltungswerte.
Eltern nach dem Ablaichen entfernen, wenn Jungfische aufgezogen werden sollen. Zunächst sehr kleines Futter anbieten, später passende Nauplien. Eier und Larven vor starkem Wasserzug und Filteransaugung schützen und die Wasserqualität ohne abrupte Veränderungen erhalten.
Quellen & Prüfung
Dieser Haltungsratgeber basiert auf mehreren Fachquellen und wurde zuletzt am überprüft.













