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Haltungsratgeber · Süßwasser · Fische

Perlhuhnbärbling

Danio margaritatus

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Der Perlhuhnbärbling (Danio margaritatus), auch Galaxy-Rasbora genannt, ist ein winziger, auffällig gezeichneter Gruppenfisch aus Myanmar. Sein dunkelblaugrüner Körper mit hellen Perlenpunkten und rötlichen Flossen kommt am besten zur Geltung, wenn sich die Tiere sicher fühlen. Die geringe Größe macht ihn nicht automatisch zu einem unkomplizierten Fisch für ein frisch eingerichtetes Nanoaquarium: Männchen rangeln, und scheue Tiere bleiben neben lebhaften Beifischen leicht versteckt. Wählen Sie ein eingefahrenes, stabiles Becken mit dichter Bepflanzung, sanfter Strömung und einer größeren Gruppe. Das Futter muss klein genug sein; beobachten Sie, ob auch zurückhaltende Tiere fressen.

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Auf einen Blick

Temperatur
20–26 °C
pH
6,5–7,5
GH
5–15 °dGH
Aquariumlänge
Ab 45 cm
Mindestvolumen des Aquariums
Ab 41 L
Endgröße
Bis 2,1 cm
Gruppengröße
Ab 20 Tiere
Verhalten
Friedlich

Über diese Art

Der anerkannte Name lautet Danio margaritatus. Ursprünglich wurde die Art als Celestichthys margaritatus beschrieben; „Galaxy-Rasbora“ ist ein Handelsname und keine taxonomische Rasbora. Erwachsene Tiere erreichen etwa 21 mm Standardlänge. Der blau- bis blaugrüne Körper trägt auffällige helle Punkte. Männchen zeigen meist kräftigere rote und schwarze Flossenzeichnungen; Weibchen sind oft fülliger und weniger intensiv gefärbt. Nachzuchten können abweichende Flossenmuster oder Fehlbildungen aufweisen. Beurteilen Sie deshalb auch Körperform, Schwimmverhalten und Allgemeinzustand, nicht nur die Farbe.

Natürlicher Lebensraum

Die Typuslokalität liegt nahe Hopong im Shan-Staat von Myanmar auf ungefähr 1.040 m Höhe. Das Fachprofil beschreibt einen flachen, quellgespeisten und dauerhaft überfluteten Graslandtümpel. Das klare Wasser ist dort etwa 30 cm tief und weist dichten Pflanzenwuchs auf, darunter Elodea, Egeria und Blyxa. Weitere Nachweise stammen aus Teilen des Salween-Einzugsgebiets und Nordthailand. Diese Angaben beschreiben bekannte Fundorte; sie bedeuten nicht, dass jedes Aquarium genau einen Tümpel oder dessen Wasserchemie nachbilden muss.

Aquarium und Einrichtung

Seriously Fish nennt eine Mindestgrundfläche von 45 × 30 cm und ungefähr 41 Liter für eine Gruppe. Die Grundfläche berücksichtigt das Rangeln der Männchen; sie garantiert nicht, dass jedes Gesellschaftsbecken dieses Volumens geeignet ist. Sorgen Sie für dichte feinblättrige Pflanzen und Sichtschutz, dunklen Bodengrund und bei Bedarf Schwimmpflanzen. Lassen Sie Schwimmraum und verwenden Sie eine sanfte Filterung. Vermeiden Sie lebhafte oder deutlich größere Beifische, die die Bärblinge scheu machen oder beim Fressen verdrängen können. Setzen Sie sie nur in ein biologisch eingefahrenes, stabiles Aquarium.

Wasserwerte

Der veröffentlichte Pflegebereich beträgt 20–26 °C, pH 6,5–7,5 und GH 5–15 dGH. FishBase nennt außerdem 22–24 °C als Feldmessung in einem flachen Lebensraum im Januar 2007; dies ist ein örtlicher Messwert, kein abweichender Pflegebereich fürs Aquarium. Halten Sie Temperatur und Wasserchemie innerhalb der geeigneten Spanne stabil. Berücksichtigen Sie Herkunft und bisheriges Transportwasser und vermeiden Sie schnelle pH- oder Härtekorrekturen.

Verhalten und Gruppengröße

Der soziale Fisch sollte in einer Gruppe leben; Seriously Fish empfiehlt idealerweise mindestens 20 Tiere. Perlhuhnbärblinge bilden lockere Gruppen statt eines streng synchronen Schwarms. Männchen rangeln regelmäßig und können innerhalb der eigenen Gruppe Flossen anknabbern. Eine größere Zahl verteilt die Aufmerksamkeit und macht die Tiere oft mutiger. Das Fachprofil nennt kleine Myanmar-Danios und Microdevario als mögliche Beifische. Microdevario kubotai kann wegen ähnlicher Größe und überlappender Wasserbereiche bedingt passen. Danio erythromicron wird wegen möglicher Hybridisierung nicht empfohlen. Größere oder lebhafte Fische können einschüchtern oder beim Futter konkurrieren.

Ernährung

Die Art frisst wahrscheinlich kleine Wirbellose, Algen und Zooplankton. Im Aquarium nimmt sie ausreichend kleines Trockenfutter an, sollte aber nicht ausschließlich damit gefüttert werden. Bieten Sie regelmäßig kleine Portionen Lebend- oder Frostfutter wie Wasserflöhe und Artemia an. Frisch importierte oder magere Tiere gewöhnen sich mitunter schlecht ein; beginnen Sie mit kleinen Lebendfuttertieren und führen Sie Trockenfutter schrittweise ein. Sie fressen selten an der Oberfläche, daher ist schwimmendes Futter wenig geeignet. Füttern Sie sparsam und prüfen Sie, ob wirklich jedes Tier frisst.

Zucht

Perlhuhnbärblinge streuen ihre Eier und betreiben keine Brutpflege. In einem eingefahrenen, dicht bepflanzten Aquarium können einige Jungfische auftauchen, doch Erwachsene fressen Eier und Larven. Für gezielte Zucht braucht es ein separates eingefahrenes Becken mit feinem Laichmaterial. Entfernen Sie die Elterntiere nach dem Ablaichen und planen Sie extrem kleine Larven ein, die zunächst Infusorien oder anderes mikroskopisch feines Futter benötigen. Artemia-Nauplien eignen sich erst, wenn die Jungfische groß genug sind. Die Zucht ist ein eigenes Vorhaben und in einem Gesellschaftsaquarium nicht garantiert.

Quellen & Prüfung

Dieser Haltungsratgeber basiert auf mehreren Fachquellen und wurde zuletzt am überprüft.

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