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Haltungsratgeber · Süßwasser · Fische

Silberdollar

Metynnis argenteus

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Metynnis argenteus ist ein südamerikanischer Silberdollar aus der Familie Serrasalmidae. Der hochrückige, silbrige Fisch ist mit Piranhas verwandt, hat aber eine deutlich andere, überwiegend pflanzliche Nahrung. Der Handelsname ‘Silberdollar’ wird für mehrere Metynnis-Arten verwendet; M. hypsauchen sieht ihm sehr ähnlich. Lassen Sie sich die Art beim Kauf bestätigen, denn ein Handelsname allein ist kein sicherer Nachweis. Wichtig sind viel Schwimmraum, eine Gruppe und stabile Wasserqualität. Fragen Sie nach der sicheren Artbestimmung und kaufen Sie nur Tiere, die sichtbar gut fressen.

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Auf einen Blick

Temperatur
24–28 °C
pH
6,0–7,0
GH
0–10 °dGH
Aquariumlänge
Ab 180 cm
Mindestvolumen des Aquariums
Ab 260 L
Endgröße
Ab 15 cm
Gruppengröße
Ab 5 Tiere
Verhalten
Friedlich

Über diese Art

Seriously Fish nennt 150 mm Standardlänge, eine US-amerikanische Behördenbewertung zitiert 140 mm. Die Standardlänge endet an der Schwanzwurzel und schließt die Schwanzflosse nicht ein. Planen Sie daher mit etwa 14–15 cm Körperlänge beim erwachsenen Fisch. Die kleine Größe im Handel sagt wenig über den späteren Platzbedarf aus. Der Körper ist hoch und die Tiere schwimmen aktiv in der mittleren und oberen Beckenzone.

Natürlicher Lebensraum

Fachliteratur zur Aquaristik bezeichnet die Art wahrscheinlich als endemisch im Einzugsgebiet des brasilianischen Rio Tapajós. Eine US-Risikobewertung führt weiter gefasste Verbreitungsmeldungen an und weist auf Unsicherheiten bei Bestimmung und Kenntnis der Gattung Metynnis hin. Leiten Sie daher kein genaues Biotoprezept aus einer einzelnen Verbreitungskarte ab. Für die Haltung ist klar: Es handelt sich um einen tropischen Süßwasserfisch.

Aquarium und Einrichtung

Für eine Gruppe erwachsener Tiere empfiehlt Seriously Fish eine Grundfläche von mindestens 180 × 38 cm und etwa 260 Litern bei der genannten Beckenhöhe. Länge und Breite sind wichtiger als zusätzliche Höhe. Halten Sie mindestens fünf Tiere zusammen und verwenden Sie eine sichere Abdeckung. Die Fische fressen gerne Pflanzen; wählen Sie robuste Einrichtung, erwägen Sie Kunstpflanzen und bieten Sie gedämpfte Rückzugsbereiche. Ein kleineres Becken kann Jungfische vorübergehend aufnehmen, ist aber keine dauerhafte Haltung für Erwachsene.

Wasserwerte

Das spezialisierte Aquarienprofil nennt 24–28 °C, pH 6,0–7,0 und GH 0–10 dGH. Andere Datenbanken berichten breitere Umweltwerte, die jedoch nicht automatisch bessere Aquarienziele sind. Halten Sie Temperatur und Wasserchemie stabil und vermeiden Sie Abfallstoffansammlungen. Prüfen Sie das Wasser regelmäßig und wechseln Sie es planmäßig. Ändern Sie Werte nicht abrupt, nur um einen Einzelwert zu erreichen; stabile, geeignete Bedingungen sind wichtiger.

Verhalten und Gruppengröße

Silberdollars sind Schwarmfische und gelten gegenüber größeren, ruhigen Arten im Allgemeinen als friedlich. Sehr kleine Fische können gefressen werden. Wählen Sie Beifische nach Endgröße, Schwimmverhalten und Platz, nicht allein nach ähnlichen Wasserwerten. Die Tiere nutzen vor allem mittlere und obere Wasserschichten. Lebende Pflanzen werden häufig gefressen; ein dicht bepflanztes Becken ist daher schwer zu erhalten. Beobachten Sie die Gruppe und achten Sie auf anhaltendes Jagen oder Futterkonkurrenz.

Ernährung

Die Art frisst stark pflanzenbetont, nimmt aber abwechslungsreiches omnivores Futter an. Bieten Sie regelmäßig geeignetes Gemüse wie Zucchini, Gurke, Erbsen oder Blattgemüse sowie vollwertiges Grün-, Spirulina- oder Algenfutter an. Kleine tierische Futtersorten können gelegentlich ergänzen, sollten aber nicht den Hauptanteil bilden. Füttern Sie so, dass die Gruppe die Portion rasch aufnimmt, und entfernen Sie Reste, damit die Wasserqualität nicht leidet.

Zucht

Die Fachquelle beschreibt Gruppenlaichen in einem großen Zuchtaquarium. Konditionierung und weicheres, saureres Wasser am warmen Ende des angegebenen Bereichs werden erwähnt; die Eier sinken zu Boden und schlüpfen laut Bericht nach etwa drei Tagen. Nach dem Aufzehren des Dottersacks benötigen die Jungfische sehr feines Futter wie Infusorien. Das sind beschriebene Erfahrungen, keine Erfolgsgarantie. Berücksichtigen Sie den Platzbedarf und die Arbeit bei der Aufzucht möglicherweise vieler Jungfische.

Quellen & Prüfung

Dieser Haltungsratgeber basiert auf mehreren Fachquellen und wurde zuletzt am überprüft.

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