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Haltungsratgeber · Süßwasser · Fische

Hengels Keilfleckbärbling

Trigonostigma hengeli

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Hengels Keilfleckbärbling, Trigonostigma hengeli, ist ein kleiner, friedlicher Schwarmfisch aus Südostasien. Der aktuelle wissenschaftliche Name und die Einordnung in Danionidae: Rasborinae folgen Eschmeyer’s Catalog of Fishes. Ältere Quellen nennen noch Cyprinidae oder die historische Kombination Rasbora hengeli. Der Handelsname ‘Glowlight Rasbora’ wird auch für Trigonopoma pauciperforatum verwendet; achten Sie daher auf den wissenschaftlichen Namen. Die Art braucht eine ruhige Gruppe, Deckung und freien Schwimmraum. Achten Sie beim Kauf auf aktive, unverletzte Tiere und erfragen Sie nach Möglichkeit Herkunft und gewohntes Futter.

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Auf einen Blick

Temperatur
23–28 °C
pH
5,0–7,5
GH
1–10 °dGH
Aquariumlänge
Ab 60 cm
Mindestvolumen des Aquariums
Ab 54 L
Endgröße
Ab 3 cm
Gruppengröße
Ab 10 Tiere
Verhalten
Friedlich

Über diese Art

FishBase und Seriously Fish nennen eine maximale Standardlänge von etwa 3 cm. Die Standardlänge endet an der Schwanzwurzel und ist nicht mit der Gesamtlänge gleichzusetzen. Der schlanke Fisch zeigt einen orangefarbenen Streifen und eine dunkle keilförmige Flankenzeichnung. Die Farbintensität hängt jedoch von Licht, Kondition und Stress ab. Bestimmen Sie ihn nicht allein nach der Farbe: Auch verwandte Trigonostigma-Arten besitzen dunkle Flankenzeichnungen.

Natürlicher Lebensraum

Der Catalog of Fishes nennt das Einzugsgebiet des Batang Hari in Zentralsumatra und Küstentorfmoore in West-Kalimantan. Das ist genauer als ältere Zusammenfassungen mit den pauschalen Angaben Sumatra und Borneo. Der natürliche Lebensraum umfasst ruhige, beschattete Süßwasserbereiche. Dunkler Bodengrund, Wurzeln, gedämpftes Licht und einzelne bepflanzte Zonen schaffen eine ruhige Einrichtung. Leiten Sie aus Handelsbeschreibungen keine feste pH- oder Wasserfarbenangabe für jeden Fundort ab.

Aquarium und Einrichtung

Seriously Fish empfiehlt eine Mindestgrundfläche von 60 × 30 cm, bei Referenzhöhe etwa 54 Liter, da die Art in einer Gruppe gehalten werden soll. Das ist eine Empfehlung des Fachprofils und keine wissenschaftlich bewiesene Grenze für jede Beckenform. Wählen Sie ein eingefahrenes Aquarium mit stabiler Wasserqualität. Verbinden Sie geschützte Randbereiche mit offenem Schwimmraum; Schwimmpflanzen können das Licht dämpfen. Dekoration sollte nicht die gesamte Schwimmfläche einnehmen.

Wasserwerte

Das Fachprofil nennt 23–28 °C, pH 5,0–7,5 und GH 1–10 dGH. FishBase gibt eine ähnliche Temperatur, aber eine engere einzelne chemische Beobachtung an. Dieser Messwert ist kein Grund, jedes Aquarium auf einen exakten pH einzustellen. Halten Sie die Bedingungen stabil, vermeiden Sie abrupte Änderungen und gewöhnen Sie neue Tiere langsam ein. Angemessene regelmäßige Wasserwechsel und Pflege unterstützen die Wasserqualität.

Verhalten und Gruppengröße

Die Art ist friedlich und schwarmbildend. Halten Sie mehrere Artgenossen; das geprüfte Fachprofil stützt keine genaue Mindestzahl, daher wird hier keine erfunden. Beifische müssen klein und ruhig genug sein, um die Hengeli nicht zu bedrängen oder als Beute zu betrachten. Prüfen Sie Endgröße, Verhalten, Schwimmraum und überlappende Wasseransprüche. Große räuberische oder dominante Fische sind ungeeignet. Bei gemischtem Besatz müssen beide Schwärme ausreichend Platz behalten.

Ernährung

In der Natur ist die Art wahrscheinlich ein Mikroräuber kleiner Wirbelloser. Für das Aquarium empfiehlt Seriously Fish kleine Lebend- oder Frostfuttertiere wie geeignete Wasserflöhe und Artemia sowie hochwertiges Flockenfutter und feines Granulat. Die Stücke müssen ins kleine Maul passen. Bieten Sie Abwechslung in kleinen Portionen und achten Sie darauf, dass scheue Tiere fressen. Überschüssiges Futter entfernen, damit es die Wasserqualität nicht unnötig belastet.

Zucht

Fachliche Aquarieninformationen beschreiben bei Trigonostigma an Blättern angeheftete Eier; Aquarist Atlas nennt klebrige Eier an der Unterseite breiter Blätter und keine Brutpflege. Dies ist praktische Information zur Gattung, keine Garantie für Zuchterfolg. Eine bestätigte genaue Eizahl, Schlupfzeit oder Aufzuchtdauer liegt hier nicht vor. Erwachsene können Eier oder Larven fressen. Ein Zuchtversuch benötigt daher ein eigenes vorbereitetes Becken, genaue Beobachtung und passende sehr kleine Erstnahrung.

Quellen & Prüfung

Dieser Haltungsratgeber basiert auf mehreren Fachquellen und wurde zuletzt am überprüft.

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