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Haltungsratgeber · Süßwasser · Fische

Goldringbärbling

Danio tinwini

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Der Goldringbärbling (Danio tinwini) ist ein sehr kleiner Schwarmfisch aus dem Mogaung Chaung im Norden Myanmars. Dunkle Punkte mit goldenen Ringzeichnungen sind auffällig, doch winzige gefleckte Danios können im Handel verwechselt werden. Quellen nennen etwa 2,2–3 cm Standardlänge. Halten Sie mindestens acht bis zehn Tiere in einem ruhigen, eingefahrenen Aquarium von etwa 45 cm Länge mit weichem, stabilem Wasser. Das Futter muss in das sehr kleine Maul passen. Eine sichere Abdeckung ist nötig, denn auch dieser Danio springt.Kontrollieren Sie nach dem Füttern, ob auch die kleinsten Tiere genug aufnehmen.

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Auf einen Blick

Temperatur
18–26 °C
pH
6,5–7,5
GH
1–5 °dGH
Aquariumlänge
Ab 45 cm
Mindestvolumen des Aquariums
Ab 41 L
Endgröße
Etwa 2,2–3 cm
Gruppengröße
Ab 8–10 Tiere
Verhalten
Friedlich

Über diese Art

Danio tinwini wurde 2009 von Kullander und Fang beschrieben; Brachydanio tinwini ist eine ältere Kombination. FishBase nennt 2,2 cm Standardlänge, Seriously Fish 30 mm; die Quellen geben somit etwa 2,2–3 cm an. Das Muster besteht aus dunklen Punkten mit goldenen Akzenten. Eine Verwechslung mit anderen winzigen gefleckten Danios ist möglich; prüfen Sie mehrere Merkmale und die Herkunft. Weibchen sind meist fülliger, Männchen können bei der Balz kräftiger gefärbt sein.

Natürlicher Lebensraum

Die Art ist aus dem Mogaung Chaung bekannt, einem Zufluss des Ayeyarwady im Kachin-Staat im Norden Myanmars. Detaillierte Feldbeobachtungen sind begrenzt. Seriously Fish vermutet aufgrund verwandter Danios ruhigere Randbereiche sauerstoffreicher Bäche und kleiner Flüsse. Das ist ein vorsichtiger Vergleich innerhalb der Gattung, kein direkter Nachweis für jeden Lebensraum von D. tinwini.

Aquarium und Einrichtung

Seriously Fish empfiehlt mindestens 45 × 30 cm Grundfläche und etwa 41 Liter für eine Gruppe. Die geringe Größe bedeutet nicht, dass ein winziges, instabiles Becken geeignet wäre. Verwenden Sie ein eingefahrenes Aquarium mit weichem, stabilem Wasser, Deckung an den Rändern und freiem Schwimmraum. Sichern Sie Abdeckung und Filtereinläufe. Vermeiden Sie starke Strömung und lebhafte Beifische, die Futter abfangen.

Wasserwerte

Der artspezifische Bereich liegt bei 18–26 °C, pH 6,5–7,5 und GH 1–5 dGH. Das Wasser sollte weich und stabil bleiben. Wählen Sie Werte innerhalb der Spanne und berücksichtigen Sie Herkunft und bisheriges Wasser; korrigieren Sie nicht abrupt. Regelmäßige Wasserwechsel und eingefahrene Filterung vermeiden Schwankungen. Für die Zucht nennt die Quelle sehr weiches, leicht saures bis neutrales Wasser; daraus folgt keine plötzliche Änderung der täglichen Bedingungen.

Verhalten und Gruppengröße

Goldringbärblinge sind friedlich und leben im Schwarm. Halten Sie mindestens acht bis zehn Tiere, damit sie sich sicher fühlen. Wegen der sehr geringen Endgröße sind größere Fische riskant, selbst wenn sie nicht aggressiv wirken. Seriously Fish nennt Danio choprae und D. kyathit als mögliche regionale Beifische, rät aber zu sorgfältiger Prüfung. Achten Sie darauf, dass D. tinwini nicht gejagt wird und ans Futter gelangt. Ein Artbecken ist ebenfalls sinnvoll.

Ernährung

Die Art frisst vermutlich hauptsächlich kleine Insekten und Larven. Im Aquarium nimmt sie verschiedene Nahrung an, doch die Partikel müssen in das winzige Maul passen. Verwenden Sie feines oder zerkrümeltes Alleinfutter als Basis und ergänzen Sie kleine Lebend- oder Frostfuttertiere wie Wasserflöhe oder Artemia. Getrocknete Wasserflöhe nur anbieten, wenn die Fische sie tatsächlich aufnehmen können. Füttern Sie kleine Portionen und kontrollieren Sie die Aufnahme.

Zucht

Der Goldringbärbling streut Eier und betreibt keine Brutpflege. In einem reifen, dicht bepflanzten Aquarium können wenige Jungfische aufkommen, doch Erwachsene fressen Eier und Larven. Für gezielte Zucht beschreibt Seriously Fish ein kleines, schwach beleuchtetes Becken mit Gitter oder feinen Pflanzen, damit Eier unerreichbar werden. Entfernen Sie danach die Eltern. Die winzigen Larven benötigen passendes feines Erstfutter; bereiten Sie dieses vor.

Quellen & Prüfung

Dieser Haltungsratgeber basiert auf mehreren Fachquellen und wurde zuletzt am überprüft.

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