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Meerwasser · Fische

Mandarinfisch

Synchiropus splendidus

Auffälliges blauoranges Muster; die Futterversorgung entscheidet über den Haltungserfolg. Ein Nahrungsspezialist, der ständig kleine Krebstiere aufpickt. Ohne dauerhafte Futterversorgung kann er auch in großen Aquarien verhungern.

Mandarinfisch — Synchiropus splendidus
Foto: Luc Viatour · CC BY-SA 3.0

Auf einen Blick

Wissenschaftlicher Name
Synchiropus splendidus
Niederländischer Name
Mandarijnpitvis
Wassertemperatur
24–26 °C
pH
8,1–8,3
Endgröße, bis etwa
6 cm
Erfahrung
Erfahrene Halter
Karbonathärte (KH)
8–12 °dKH
Relative Dichte (SG)
1,024–1,025
Volumen als Ausgangspunkt
300 L
Schwimm- oder Aufenthaltsbereich
Boden
Strömung
Ruhig, mit genügend Sauerstoff
Mit Korallen
Meist möglich; Mitbewohner prüfen

Dies ist eine dokumentierte Endgröße, kein gemessener Durchschnitt. SL ist die Körperlänge ohne Schwanzflosse. Geschlecht, Herkunft und Zuchtform können die Größe beeinflussen.

Richtwerte zur Pflege; Herkunft und Nachzucht können andere Ansprüche bedeuten. Manche Bereiche sind bewusst enger als natürliche Extremwerte der Quelle. Wasserwerte langsam ändern; Ammoniak und Nitrit bei null halten.

Allgemeine Meerwasserrichtwerte beruhen auch auf Pflegehinweisen für die Tiergruppe. Korallenansprüche ebenfalls prüfen. SG ist kein Salzgehalt in ppt; Temperaturkalibrierung des Messgeräts beachten.

Beckenmaße sind redaktionelle Ausgangspunkte für erwachsene Tiere, keine Garantie für einen vollständigen Besatz. Gruppengröße, Höhe, Schwimmlänge und Reviere können mehr Platz erfordern.

Herkunft

Indopazifischer Raum

Biotop & Einrichtung

Tropisches Riff mit Felsen, Spalten und freiem Wasser.

Ernährung

Dauerhaft kleine lebende Krebstiere wie Copepoden. Bei Nachzuchten die Aufnahme von Ersatzfutter selbst überprüfen, nicht voraussetzen.

Verhalten & Gruppengröße

Vorzugsweise ein Tier je Revier; Paare nur bei nachgewiesener Verträglichkeit.

Vergesellschaftung

Ruhige Rifffische ohne Konkurrenz um kleine Bodentiere. Andere starke Copepodenjäger vermeiden; zwei Männchen können kämpfen.

Mögliche Kombinationen zur weiteren Prüfung

Diese Beispiele gelten unter Vorbehalt: Gruppengröße, Platz, Härte und Verhalten prüfen. Angezeigt werden nur überlappende Bereiche, keine Besatzgarantie.

Fortpflanzung

Nachzucht verlangt artspezifisches Wissen; nicht mit erfolgreicher Vermehrung im Gesellschaftsbecken rechnen.

Eine passende Abdeckung hilft gegen Entweichen und Herausspringen. Ansaugöffnungen für kleine Tiere sichern. Bei Wirbellosen keine kupferhaltigen Fischmedikamente verwenden.

Quellen & Bildrechte

Daten zusammengestellt am: 2026-09-27. Artquellen unterstützen Bestimmung und Pflege; Gruppenquellen geben allgemeine Grundlagen. Praktische Empfehlungen sind redaktionell zusammengeführt.

Foto: Synchiropus_splendidus_2_Luc_Viatour.jpg — Luc Viatour. CC BY-SA 3.0.