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Meerwasser · Fische

Kanarien-Lippfisch

Halichoeres chrysus

Gelber Lippfisch, der sich zum Schlafen in feinem Sand eingräbt. Ein aktiver Lippfisch, der zwischen der Einrichtung kleine Beute sucht. Abdeckung nötig; kleine Wirbellose können gefressen werden.

Kanarien-Lippfisch — Halichoeres chrysus
Foto: Sushi Girl1995 · CC BY-SA 3.0

Auf einen Blick

Wissenschaftlicher Name
Halichoeres chrysus
Niederländischer Name
Gele lipvis
Wassertemperatur
24–26 °C
pH
8,1–8,3
Endgröße, bis etwa
12 cm
Erfahrung
Etwas Erfahrung
Karbonathärte (KH)
8–12 °dKH
Relative Dichte (SG)
1,024–1,025
Volumen als Ausgangspunkt
250 L
Schwimm- oder Aufenthaltsbereich
Mehrere Wasserzonen
Strömung
Mäßig, mit ruhigen Rückzugsbereichen
Mit Korallen
Mit Vorbehalt; Artbeschreibung lesen

Dies ist eine dokumentierte Endgröße, kein gemessener Durchschnitt. SL ist die Körperlänge ohne Schwanzflosse. Geschlecht, Herkunft und Zuchtform können die Größe beeinflussen.

Richtwerte zur Pflege; Herkunft und Nachzucht können andere Ansprüche bedeuten. Manche Bereiche sind bewusst enger als natürliche Extremwerte der Quelle. Wasserwerte langsam ändern; Ammoniak und Nitrit bei null halten.

Allgemeine Meerwasserrichtwerte beruhen auch auf Pflegehinweisen für die Tiergruppe. Korallenansprüche ebenfalls prüfen. SG ist kein Salzgehalt in ppt; Temperaturkalibrierung des Messgeräts beachten.

Beckenmaße sind redaktionelle Ausgangspunkte für erwachsene Tiere, keine Garantie für einen vollständigen Besatz. Gruppengröße, Höhe, Schwimmlänge und Reviere können mehr Platz erfordern.

Herkunft

Indopazifischer Raum

Biotop & Einrichtung

Sand und Geröll zwischen Rifffelsen; stabile Felsen und geeigneten feinen Sand bieten.

Ernährung

Kleine Portionen Mysis, Artemia und anderes geeignetes tierisches Meerwasserfutter; jedes Tier muss Futter erhalten.

Verhalten & Gruppengröße

Vorzugsweise ein Tier je Revier; Paare nur bei nachgewiesener Verträglichkeit.

Vergesellschaftung

Nur passende, durchsetzungsfähige Mitbewohner bei viel Platz und Deckung. Artgenossen oder ähnliche Arten nicht unüberlegt zusetzen.

Fortpflanzung

Nachzucht verlangt artspezifisches Wissen; nicht mit erfolgreicher Vermehrung im Gesellschaftsbecken rechnen.

Eine passende Abdeckung hilft gegen Entweichen und Herausspringen. Ansaugöffnungen für kleine Tiere sichern. Bei Wirbellosen keine kupferhaltigen Fischmedikamente verwenden.

Quellen & Bildrechte

Daten zusammengestellt am: 2026-09-27. Artquellen unterstützen Bestimmung und Pflege; Gruppenquellen geben allgemeine Grundlagen. Praktische Empfehlungen sind redaktionell zusammengeführt.

Foto: Halichoeres_chrysus-Yellow_Wrasse.jpg — Sushi Girl1995. CC BY-SA 3.0.